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Cottbuser Red Rollers gewinnen auch in Freiberg beide Spiele 51 : 34 Sieg gegen Lions Dresden und 60 : 54 Sieg gegen RSV Eintracht Stahnsdorf
Die Rollis vom LC Cottbus hatten in Freiberg die Gastgeber der Dresdener Rolling Lions und die starken Spieler von Eintracht Stahnsdorf vor der Brust, während sich Zwickau in Berlin mit den gastgebenden Hot Peppers und dem RSC Berlin auseinandersetzen musste. Beide Teams erfüllten ihre Aufgaben vorbildlich und somit wird es wohl erst am letzten Spieltag endgültig feststehen, wer Meister der Regionalliga in der Staffel Ost wird und damit das Recht hat, gegen die Ersten aus den Staffeln Nord und West um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga Nord anzutreten. Gegen die Dresdener Löwen starteten die Cottbuser konzentriert und erreichten schnell einen 7-Punkte Vorsprung. Doch Dresden fing sich und nach dem ersten Viertel war Gleichstand (13 :13) auf der Anzeigetafel zu vermelden. Danach hielt die Rollers-Abwehr die Dresdener Centerspieler besser vom Korb fern und so konnte bis zur Halbzeitpause ein kleiner Vorsprung aufgebaut (27 : 21) werden. Im dritten Viertel brach Dresden dann regelrecht ein. Nicht ein einziger Wurf führte zu Punkten, während auf Cottbuser Seite die Angriffssysteme ruhig durchgespielt wurden und entweder über ihre Center oder durch den an diesem Tage überragend agierenden Pointgard Falk Friedrich zum Korberfolg führten. Jetzt wuchs der Vorsprung auf 20 Punkte, der Sieg war eigentlich schon fast klar und Cottbus verwaltete diesen Vorsprung. Kräfte mussten gespart werden, denn unmittelbar im Anschluss danach wartete der unbequeme Gegner aus Stahnsdorf. So war der Endstand von 51 : 34 nur Ergebnis eines Spieles, aber nicht des wahren Leistungsvermögens der Red Rollers. Spielertrainer Ronny Kiethe hatte mit seiner Maßnahme Recht, möglichst im ersten Spiel des Tages Kräfte zu sparen, denn alle vier Viertel dieses Vergleiches mit Stahnsdorf sollten eng umkämpft, trotzdem sehr fair und aber knapp im Ausgang werden. Der Kräfteverschleiß aus dem ersten Matsch war den Cottbuser Rollis anzumerken, zumal Stahnsdorf durchweg aus allen Entfernungen Korbgefahr ausstrahlte. Nach einem knappen 16 : 14 nach den ersten zehn Minuten konnte der Vorsprung bis zur Halbzeitpause (30 : 23) auf sieben Punkte ausgebaut werden. Ausschnaufen war angesagt, so sollte es auch weitergehen. Center Schulze traf stabil, somit war Optimismus auf den nächsten Sieg angesagt. Immerhin aber war in dieser Saison Stahnsdorf die einzige Mannschaft, die den Spitzenreiter aus Zwickau schon einmal besiegt und im Rückspiel die nochmalige Sensation nur äußerst knapp verpasst hatte. Die beiden verbleibenden Viertel verliefen wie die Ersten. Das Spiel blieb absolut ausgeglichen und am Ende konnten die Red Rollers sich über ihren zweiten Tageserfolg freuen. 60 : 54 lautete das Endresultat und Cottbus bleibt weiter im Titelrennen. In dieser Form könnte Stahnsdorf durchaus am kommenden Wochenende den zur Zeit auf Platz drei liegenden RSC Berlin schlagen. Parallel zum Freiberger Spieltag wurde auch in Berlin gespielt. Gastmannschaften waren dort der RSC Berlin und der Spitzenreiter RSC Rollis Zwickau. Ergebnisse: Hot Peppers Berlin gegen RSC Berlin 38 : 54 RSC Rollis Zwickau gegen RSC Berlin 80 : 61 Hot Peppers Berlin gegen RSC Rollis Zwickau 30 : 64 Zwickau ließ sich auch vom RSC Berlin nicht überraschen. Damit dürfen sich die Red Rollers in ihrem Heimturnier Anfang März keinen Ausrutscher mehr leisten, wenn sie sich die Chance erhalten wollen, durch einen Sieg in Zwickau doch noch den ersten Platz zu erringen, um damit das Relegationsturnier um den Aufstieg zur zweiten Bundesliga zu erreichen. Auf Cottbuser Seite erfolgreich waren: Stoy, Frank 12, Stoy, Rene 14, Schulze 46, Friedrich 35, Reichardt 2 und Kolkwitz 2 Punkte. Bericht: Burghard Zimmer Cottbuser Red Rollers sichern Tabellenplatz Zwei, wollen aber mehr ! 64 : 36 Sieg gegn SGH Berlin 1 und 62 : 51 Sieg gegen RSC Berlin Am gestrigen Samstag endschieden unsere Rollstuhlbasketballer endgültig, wer noch eine ernsthafte Konkurrenz auf den Staffelsieg in der Regionalliga Ost darstellt. Die Red Rollers Cottbus sicherten sich durch zwei Siege gegen die Berliner Gegnerschaft diesen zweiten Platz und können damit noch aus eigener Kraft dem Spitzenreiter RSC Zwickau 2 gefährlich werden. Doch bis dahin sind weitere vier Siege erforderlich, ehe am 11. März in Zwickau der große Showdown starten kann. Schon am kommenden Samstag warten in Freiberg die Mannschaften aus Dresden und Stahnsdorf, um den Cottbuser Rollis eventuell ein Bein zu stellen. Im ersten Spiel des Tages hieß der Gegner SG Handicap Berlin. Die Berliner Mannschaft war nur mit fünf Spielern angereist und hatte damit keinerlei Wechseloptionen. Sie hatten nichts zu verlieren und waren in der Vergangenheit immer für eine Überraschung gut. Dies war wohl auch der Grund, weshalb sie auch nach drei Minuten in Führung lagen. Nach einer Auszeit, wo Trainer Paulo an die Cottbuser Tugenden appellierte, lief es dann endlich rund im Rollers Angriff. Bis zur Viertelpause wurde das Spielergebnis klar gerückt 21 : 7 für Cottbus und fortan konnte munter gewechselt werden, um die Kräfte für den weitaus schwereren Vergleich mit dem RSC Berlin zu sparen. Zur Halbzeit noch 37 : 21 führend, bauten die Rollers auch in der zweiten Hälfte den Vorsprung über die Zwischenstände 53 : 27 bis auf das Schlussresultat von 64 : 36 aus. Spielerisch nicht berauschend, aber klar gewonnen, so ein treffender Kommentar der ca. 30 Zuschauer, die den Weg in die Lausitz-Arena gefunden hatten. Im Anschluss spielte die SGH Berlin gegen den RSC Berlin und verlor auch dieses Spiel deutlich mit 69 : 38. Damit bleiben sie in der unteren Tabellenhälfte und müssen ihre Hoffnung auf eine bessere Platzierung auf das kommende Spieljahr verschieben. Den Abschluss des Turniertages in Cottbus bildete der Konkurrenten RSC Berlin und Red Rollers Cottbus. Beide Vereine hatten vor Saisonbeginn als Ziel die Relegationsrunde zur 2. Bundesliga ausgegeben, doch drei bisherige Niederlagen brachten den RSC Berlin in Zugzwang. Sie mussten ihre Cottbuser Gegner unbedingt mit mindestens 7 Korbpunkten Differenz schlagen, um selbst noch eine Minimalchance zu erhalten, ihr Ziel irgendwie zu erreichen. Über der Halle der kleinen Lausitz-Arena lag so etwas wie Krimi-Stimmung. Cottbus begann konzentriert wie schon lange nicht, führte schnell 6 : 0, aber das besagt beim Basketball gar nichts, denn schon Mitte des ersten Viertels hatten die Berliner die Führung an sich gerissen. 10 : 10 endete das erste Viertel, die Abwehrreihen hielten auf beiden Seiten dicht. So ging es bis kurz vor der Halbzeitpause ständig hin und her. In der letzten Minute konnten die Rollers mit zwei Schnellangriffen den Pausenstand von 26 : 22 sichern. Doch Berlin stellte auf eine aggressive Pressdeckung um und erzielte damit mit Beginn der zweiten Halbzeit auch schnell Wirkung. Acht Punkte in Folge und Cottbus rollte einem Rückstand hinterher, aber ließ sich nicht entmutigen. In dieser Phase riss Mathias Zieschow das Spiel an sich und setzte fast jedem Ball erfolgreich nach und konnte so seine beiden Centerspieler Stefan Schulze und Rene Stoy bedienen, die dann auch trafen. Langsam wurde die Hoffnung auf einen erneuten Cottbuser Sieg immer wahrscheinlicher. Vor dem letzten Viertel führten unsere Red Rollers nun mit 44 : 39. Erneut war es M. Zieschow, der mit zwei Sologängen die Berliner Abwehr austanzte und so deren Bemühen um Resultatsverbesserung in Grenzen hielt. Als die Cottbuser Rollis dann zwei Minuten vor Spielende sogar mit 15 Punkten Vorsprung führten, war alles Andere nur noch Kosmetik, am Ende siegten sie klar mit 62 : 51 und können weiter von Angriff auf den Tabellenführer Zwickau träumen. Parallel zum Cottbuser Spieltag wurde auch in Berlin bei den Hot Peppers gespielt. Gastmannschaften waren dort Stahnsdorf und Halle. Damit ergibt sich in der unteren Tabellenhälfte die deutliche Tendenz, dass der Aufsteiger Halle wohl erneut in die Oberliga zurücksteigen wird, wenn in den verbleibenden Spielen nicht noch ein Wunder geschieht und endlich auch Siege erzielt werden. Auf Cottbuser Seite erfolgreich waren: Stoy, Frank 16, Stoy, Rene 50, Schulze 23, Friedrich 8, Zieschow 23, Reichardt 2 und Neumann 4 Punkte.
Cottbuser Red Rollers sichern Tabellenplatz Zwei Halle 70 : 54-Niederlage gegen Zwickauer Rollis und Kantersieg 84 : 39 gegen RBC Halle Das erste große Kräftemessen um den Tabellenplatz Eins und somit um die Teilnahme zur Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga haben unsere Red Rollers gestern beim Gastgeber und Spitzenreiter RSC Rollis Zwickau 2 zwar verloren, aber für den weiteren Verlauf der Saison kann das nur Anreiz für noch größere Anstrengungen sein. Das dienstlich bedingte Fehlen ihres Topscorer`s der vergangenen Jahre, Stefan Schulze, sowie die geringen Möglichkeiten zum Spielerwechsel waren an diesem Tag wohl der Hauptgrund für die Niederlage. Bis zur Halbzeit wogte das Spiel ständig hin und her (34 : 32), keine der Mannschaften erreichte einen größeren Vorsprung. Die Foulbelastung der Red Rollers zu diesem Zeitpunkt war aber schon bedenklich, beide Pointgards mit vier persönlichen Fouls an der Grenze angelangt, das konnte in der zweiten Halbzeit nicht gut gehen. Zwickau übernahm jetzt immer mehr die Initiative, setzte alle zwölf Spieler ein, bei Cottbus schwand auch zunehmend mit den Kräften die Konzentration und Genauigkeit beim Wurfabschluss. Mit 12 : 6 und 27 : 16 gingen somit die beiden Viertel der 2. Halbzeit klar an die Muldestädter und damit auch die Herbstmeisterschaft. Ihr Ziel, am Ende dennoch vorn zu stehen, haben die Rollis vom LC Cottbus noch längst nicht abgeschrieben, als Kapitän Frank Stoy schmunzelnd sagte: „Wir haben zwar verloren, aber tot sind wir noch lange nicht. Nach kurzer Pause stand das Spiel der Cottbuser gegen den bisher sieglosen Aufsteiger vom RBC 96 Halle auf dem Spielplan. Alles andere als ein Cottbuser Sieg stand nicht zur Debatte. Bis zur Halbzeit (33 : 27) passten sich aber unsere Red Rollers dem Hallenser Spiel an, mit 20 : 18 und 13 : 9 waren die Viertelergebnisse recht dürftig. Dass die Cottbuser auch anders können, zeigten sie in der 2. Halbzeit recht eindrucksvoll. Druck auf den Ball wurde zelebriert und die Hallenser förmlich in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Mit 51 : 12 wurde ein Halbzeitergebnis erreicht, was sonst für ein ganzes Spiel reichen könnte. Bei noch ein wenig mehr Konzentration wäre an diesem Tag wohl ein dreistelliges Ergebnis nicht ausgeschlossen gewesen. Dieses 84 : 39 baute enorm das Selbstbewusstsein der Red Rollers für künftige Spiele auf, denn die Vergleiche im kommenden Jahr gegen die anderen Vereine werden schwer genug, um dann am letzten Spieltag wiederum in Zwickau um den Staffelsieg zu kämpfen. Auf Cottbuser Seite erfolgreich waren: Stoy, Frank 28, Stoy, Rene 36, Friedrich 46, Kiethe 6, Zieschow 22 Bericht: Burghard Zimmere. Cottbuser Red Rollers weiter ungeschlagen 53 : 37-Sieg gegen Dresden Lions und 62 : 56 gegen RSC Berlin Am Samstag hatten die Rollstuhlbasketballer des LC Cottbus ihre ersten Auswärtsspiele in Freiberg gegen die Gastgeber aus Dresden sowie die Titelfavoriten vom RSC Berlin zu bestreiten. Große gesundheitliche Probleme bei drei der Stammspieler ließen die Prognose auf Siege nicht unbedingt steigen oder begeisternden Basketball erwarten. Dennoch kehren die Red Rollers mit zwei Siegen aus der Fremde nach Hause und verbesserten sich in der Tabelle auf Platz zwei. Ausschlaggebend war in beiden Spielen jeweils das dritte Viertel, wo alle eingesetzten Spieler große Moral und Kämpferherz zeigten und diese Spielabschnitte sicher für Cottbus gestalten konnten, um anschließend das Ergebnis sicher zu verwalten. Das lässt für den 10. Dezember ein gutes Spiel um die Tabellenspitze in Zwickau hoffen, den derzeit die Rollis aus Südsachsen belegen. Auf Cottbuser Seite erfolgreich waren: Schulze 29, Stoy, Frank 18, Stoy, Rene 34, Friedrich 28, Reichardt 6 Punkte. Bericht: Burghard Zimmer Cottbuser Red Rollers mit zwei sicheren Siegen 61 : 30-Sieg gegen SG Handicap Berlin 2 und 65 : 45 gegen RSV Eintracht Stahnsdorf
Gegen die SGH Berlin traten die Red Rollers enorm selbstbewusst auf das Spielfeld und machten bereits im ersten Viertel den berühmten Sack zu. 19 : 0 lautete das Viertelergebnis, bevor die Berliner ihre ersten Punkte setzten. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung auf 37 : 12 ausgebaut. In dieser Phase dominierten vor allem die beiden Cottbuser Center Stefan Schulze und Rene Stoy im Zusammenspiel mit ihrem Aufbauspieler Falk Friedrich das Spiel unter den Körben ebenso gut wie aus dem Rückraum und im Schnellangriff. Der Pausentee muss dem Team dann aber überhaupt nicht bekommen sein, denn mit zunehmender Spielzeit überlies man die Initiative den Berlinern. Hier versäumten die Red Rollers eindeutig die Chance ihr Korbkonto zu füllen. Hoffentlich rächt sich diese Einstellung nicht am Ende der Saison. Der Endstand von 61 : 30 zeigt nur die Überlegenheit, jedoch nicht die zwei Gesichter der Red Rollers. Im Vergleich der Gast-Mannschaften des RSV Eintracht Stahnsdorf mit der SG Handicap Berlin gab es nach ausgeglichener 1. Halbzeit (26 : 17) einen klaren Sieg der Stahnsdorfer mit 52 : 39 Punkten. In dieser Turnierpause diskutierten die Rollis vom LC Cottbus kritisch über ihren Auftritt im ersten Spiel und nahmen sich Besserung vor. Über die Stationen 6 : 0 und 16 : 4 im ersten Viertel kontrollierten sie klar den wesentlich stärkeren Gegner Stahnsdorf dann auch nach Belieben. Zur Halbzeit stand ein 34 : 17-Zwischenergebnis an der Anzeige. Die mahnenden Worte von Trainer Paulo hatten gefruchtet, denn auch das 3. Viertel stand unter Kontrolle der Red Rollers. Mit einem 51 : 26 ging es in die letzten zehn Minuten Spielzeit. Erst als die Zielgrenze von 60 Punkten erreicht war, wechselte Cottbus die Bankspieler ein. In den letzten Minuten hatte zwar Stahnsdorf noch einen 10 : 0-Lauf, aber mit der Schlusssirene warf Stefan Schulze den letzten Korb zum verdienten Endstand von 65 : 45. Als Fazit beider Spiele ist zu erwähnen, dass sowohl Freiwurfquote und Zuspiele im Angriff verbesserungswürdig sind und in der Verteidigung eine höhere Konzentration über die gesamte Spielzeit aufgebracht werden muss, dann kann man auch optimistisch in die nächsten Vergleiche gehen, die allerdings in auswärtigen Hallen stattfinden. Erst Ende Januar und Anfang März des kommenden Jahres wird wieder in die Lausitzarena zu Heimturnieren eingeladen. Auf Cottbuser Seite erfolgreich waren: Schulze 38, Stoy, Frank 23, Stoy, Rene 28, Friedrich 27, Reichardt 6 und Kolkwitz 4 Punkte. Bericht: Burghard Zimmer Cottbuser Rollis Zweite im MEYRA-CUP-Finale 2011 Für Amateurmannschaften im Rollstuhlbasketball, also unterhalb der Bundesligen, bedeutet die Teilnahme am Finale des Meyra-Cup`s etwa das Gleiche wie das Erreichen einer deutschen Meisterschaftsendrunde. Sieben Sieger von regionalen Meyra-Cup-Veranstaltungen sowie der ausrichtende Verein RSG Langenhagen/ Hannover trafen sich am vergangenen Wochenende, um den Sieger des 10. Meyra-Cup`s auszuspielen. In zwei Vierergruppen hatten nur die beiden Gruppenersten die Chance, das Finale zu erreichen. In der Gruppe der Cottbuser Red Rollers waren die Gegner die Achim Lions aus Ostfriesland, die Mainhatten Skywheelers Youngsters aus Frankfurt/M. sowie die Magic Regensburg. Die andere Gruppe setzte sich aus dem Gastgeber RSG Langenhagen, den Stralsund Pirates, den Freiburger Rollis und dem Geheimfavoriten Carinthian Broncos aus Kärnten (Österreich) zusammen. Nach klaren Siegen gegen Achim (62 : 54) und Frankfurt/M. (43 : 23) ließen unsere Red Rollers den Vergleich gegen Regensburg ruhiger angehen, denn der zweite Platz in der Staffel war ihnen nicht mehr zu nehmen. Also war diese Niederlage mit 35 : 42 zwar vermeidbar, hatte aber keinen Einfluss auf den weiteren Turnierverlauf. Als Gruppenzweiter stand der Vergleich gegen den Ersten der anderen Gruppe, die RSG Langenhagen, noch am Samstagabend an. Nach spannendem Kampf unterlagen hier unsere Rollis mit 44 : 69 Punkten. Dennoch wurden sie für das Finale gesetzt, da die Hausherren mehrere Spieler aus der 2. Bundesliga in ihren Reihen hatten, was nach der Ausschreibung nicht zulässig ist. So spielten sie von Anbeginn außer Konkurrenz. Damit war am Samstag ein wichtiges Ziel für Cottbus erreicht, denn ohne den Erfolg einer Finalspielteilnahme wollten unsere Red Rollers nicht von diesem Jubiläumsturnier heimkehren. Es war bei der 10. Turnierausrichtung immerhin ihre dritte Teilnahme. Der Gegner im Finale waren die „Ösis“ des RSV Kärnten, eine kompakt spielende, aber dennoch technisch gut ausgebildete Mannschaft. Somit waren alle Voraussetzungen für einen spannenden Spielablauf gegeben. Von Anbeginn wogte das Geschehen zwischen den Körben hin und her. Es war schwer, zur Halbzeit eine Prognose über den späteren Sieger zu stellen, denn quasi erst mit dem Halbzeitpfiff fiel das 31 : 27 für die Kärntener. Es war aber bereits hier nicht zu übersehen, dass unsere Rollis innerhalb der Mannschaft ein deutlicheres Leistungsgefälle haben, was in solchen Vergleichen meist nicht zu kompensieren ist. Auch die zweite Halbzeit verlief spannend bis zum Schluss. Unsere Red Rollers konnten den Rückstand jedoch nicht verkürzen, dafür aber bauten die Kärntener ihre Führung kontinuierlich aus. Hinzu traten nach zwei anstrengenden Turniertagen immer öfter auch Konzentrationsprobleme im Wurfabschluss zu Tage. Beide Mannschaften warfen ihre letzten Kraftreserven in den Kampf, aber aus Cottbuser Sicht vergeblich, denn der letzte Wurf ergab den Endstand von 52 : 43 für die Carinthians Broncos aus Kärnten. Erstmals siegte somit ein ausländisches Team bei dieser Traditionsveranstaltung. In den Qualifikationsturnieren nahmen auch weitere Mannschaften aus Österreich, Dänemark, Polen und Slowenien teil, ein gutes Zeichen, dass auch im Behindertensport Europa immer näher zusammen rückt. Dieser zweite Platz bleibt ein großartiger Erfolg für die Red Rollers des LC Cottbus und lässt für die im Oktober startende Punktspielsaison auch ähnlich spannende Spiele und sportliche Erfolge erwarten. Endstand des 10. Meyra-Cup :
Bericht: Burghard Zimmer Cottbuser „Red Rollers“ erreichen das Finale im MEYRA-CUP Die Rollstuhlbasketballer des LC Cottbus haben am Wochenende ihr Turnier in Senftenberg überzeugend gewonnen und sich damit für das Endturnier im Oktober in Hannover qualifiziert. Dort spielen die acht Sieger der Regionalturniere aus Deutschland und Österreich um den MEYRA-CUP. Damit gehören die „Red Rollers“ erneut zu den besten Mannschaften im Amateurbereich des Rollstuhlbasketballes in der Bundesrepublik. Das diesjährige Turnier war ein Zusammentreffen von sieben Teams aus Berlin, Leipzig, Halle, Stahnsdorf, Zwickau und Wroclaw, sowie dem Gastgeber LC Cottbus. Durch die erneute Teilnahme der polnischen Sportfreunde verbreitete auch dieses Turnier wiederum ein internationales Flair. Gut vorbereitet durch Mitarbeiter des Sanitätshauses Dietrich und der Stadtverwaltung Senftenberg verliefen die Auslosung der Ansetzungen und alle 32 Spiele ohne jegliche Beanstandungen. Die Kampfgerichte, auch diesmal durch Sportler der Cottbuser „White Devils“ gestellt, sowie die Schiedsrichtergespanne hatten die Spiele jederzeit gut im Griff. Die Betreuung rund um das Turnier klappte super, für das leibliche Wohl in den Spielpausen, aber auch nach dem Turnier war reichlich gesorgt. Bei der Auslosung erwischten die Red Rollers die wohl stärkere Dreiergruppe mit den Gegnern des RSC Zwickau und der SGH Berlin, während der heimliche Favorit aus Breslau in einer Gruppe mit Stahnsdorf, Halle und Leipzig gelost wurde. Immerhin hatten die Polen vor zwei Jahren an gleicher Stelle das Turnier gewonnen. Doch in diesem Jahr mussten sie sich den Stahnsdorfern überraschend in der Vorrunde geschlagen geben und zogen somit nur als Gruppenzweiter mit einer Niederlage in das Halbfinale ein. Dort trafen sie auf die Cottbuser „Red Rollers“ und hielten das Spiel bis in die Schlussphase völlig offen, ehe Cottbus sich am Ende mit 21 : 15 durchsetzen konnte. Das zweite Halbfinale zwischen Stahnsdorf und Zwickau verlief noch spannender, bevor sich Stahnsdorf als Hecht im Karpfenteich erwies und mit 15 : 12 knapp gewann. Das Spiel um Platz gewannen dann die Zwickau nach großer taktischer, aber auch spielerischer Leistung gegen Breslau mit 40 : 32, bevor der neue Favorit Cottbus gegen den vermeintlichen Außenseiter Stahnsdorf im Finale anzutreten hatte. Bis zur Halbzeit bemühte sich Cottbus vergeblich, den Gegner vorzeitig in Rückstand zu bringen, immer wieder gelang es den Spielern aus Stahnsdorf, auszugleichen. Der Pausenstand von 23 : 23 ließ eine erneute Überraschung vermuten, doch die Red Rollers legten nach der Pause jegliche Nervositäten ab, standen in der Defense geordnet stabil und im Angriff fielen die Treffer jetzt im Minutentakt. Das Schlussergebnis von 50 : 27 drückte nun die Dominanz deutlich aus, die eigentlich von Anbeginn erwartet worden war. Fünfter des Turnieres wurde die Mannschaft der SGH Berlin vor den Rising Tigers Leipzig und dem RBC 96 Halle. Nach der Siegerehrung durch den Bürgermeister Herrn Friedrich ließen sich die Teilnehmer die leckeren Steaks und das eine oder andere Bierchen schmecken, denn ein großes Sport-Event im Rahmen des Senftenberger Stadtfestes war erreicht und alle freuten sich bereits auf ein Wiedersehen in Senftenberg in zwei Jahren. Bericht: Burghard Zimmer
Quelle: www.meyracup.meyra-konzern.de Frühjahrsturnier Freital 21.05.2011 Termin: Sonnabend, 21. Mai
2011 Spielort: Weißeritzgymnasium,
Krönertstraße 25, 01705 Freital Ganztags präsentiert die Fa.
Meyra, vertreten durch Mike Reichardt, den neuen ZX 1 05.03.2011 Cottbuser Rollis besiegen zum Abschluss beide Gegner! Deutliche Siege gegen RSV Eintracht Stahnsdorf mit 60 : 41 und gegen die 2. Mannschaft von ALBA Berlin mit 50 : 34 runden den Tabellenplatz 2 in der Regional-Liga Ost ab. Damit sind die Cottbuser Red Rollers erneuter Vizemeister in der Region Ost und können die Turniere im Sommerhalbjahr locker angehen. Die Rollstuhlbasketballer des LC Cottbus, bereits seit voriger Woche als Vizemeister feststehend, gingen als klare Favoriten in die Begegnungen mit den letztplatzierten Mannschaften der Staffel. Interessant waren die Ansetzungen nur insofern, dass Stahnsdorf durch zwei Siege in letzter Minute noch die rote Laterne abgeben könnte. Unsere Red Rollers begannen das Spiel gegen die Stahnsdorfer also mit einer etwas abwartenden Aufstellung, schließlich hätten diese ja eine Überraschung parat haben können, aber nichts dergleichen. Der Viertelstand nach zehn Minuten von 14 : 9 für Cottbus war nicht toll, aber zeigte auch, dass Stahnsdorf an diesem Tage nicht wirklich der ernsthafte Konkurrent sein könnte. Im 2. Viertel spielten dann die Rollers mit richtigem Druck und der Halbzeitstand von 31 : 13 zeigte einen beruhigenden Vorsprung. Der Verlauf der gesamten zweiten Halbzeit war dann kein „Aufreger“ mehr zu vermelden, beide Teams taten nur noch das Nötigste und so war der Endstand von 60 : 41 für die Rollis des LC Cottbus mehr als verdient. Offensichtlich hatten die Stahnsdorfer das erste Spiel gut genutzt und sich für die Begegnung mit ALBA Berlin II mental gut eingestellt. Schnell gingen sie in Führung und wollten sich diese im Verlaufe des Spieles auch nicht mehr nehmen lassen. Mit einen Stand von 27 : 16 gingen sie in die Halbzeitpause. Doch die Albatrosse hatten etwas dagegen und drehten im dritten Viertel das Spiel. Nach 30 Minuten nur noch 35 : 33 für Stahnsdorf, es wurde jetzt richtig spannend. Das Spiel wogte hin und her, mehrfacher Gleichstand. In dieser Phase versagten den jungen ALBA-Spielern jedoch die Nerven, nur ein Treffer bei neun Freiwürfen, das reichte nicht, Stahnsdorf legte in der Schlussphase erneut sichere Treffer in den Berliner Korb und so war der Endstand von 49 : 42 ein hart erkämpfter, aber durchaus verdienter Erfolg des Tabellenletzten. Das abschließende Spiel der Hausherren gegen ALBA II versprach möglicherweise noch einmal Spannung, denn die Berliner wollten nicht mit zwei Niederlagen im Gepäck die Heimfahrt antreten. Doch offensichtliche reichten mentale Kondition und körperliche Durchsetzungskraft nicht für ein ganzes Spiel. Nur im ersten Viertel ließen sich unsere Red Rollers ein wenig ärgern. Eine knappe 10 : 9 Führung, deutliche Worte in der Pause und ein Zusammenreißen aller Spieler brachte bis zur Halbzeit eine sichere Führung von 26 : 13, die im dritten Viertel auf 20 Punkte ausgebaut wurde. Danach nahm Cottbus den Druck aus dem Spiel, es wurde durch gewechselt und am Ende stand mit 50 : 34 ein klarer Erfolg zu Buche. Die Punkte für Cottbus erzielten: Stefan Schulze 42, Matthias Zieschow 22, Rene Stoy 23, Frank Stoy 13, Mike Reichardt 6, Jens Neumann 4 Punkte. Bericht: Burghard Zimmer 26.02.2011 Cottbuser Rollis schafften keine Überraschung! Deutliche Niederlage im Spitzenspiel gegen ALBA Berlin I mit 23 : 76 aber klarer Sieg gegen den RSC Berlin mit 81 : 31 sichern weiterhin Tabellenplatz 2 in der Regional-Liga Ost. Die Rollstuhlbasketballer des LC Cottbus, mit neuer Spielkleidung ausgerüstet, dazu noch mit neuem Mannschaftsnamen „The Red Rollers“, wollten beim Heimturnier den Tabellenführer ALBA Berlin I mal so richtig ärgern, um anschließend selbst den 1. Platz in der Regional-Liga Ost einzunehmen. Doch leider kam es ganz anders. Vor Spielbeginn zwei Hiobsbotschaften, der Cottbuser Top-Scorer und Hauptangreifer Stefan Schulze musste das Krankenbett hüten ebenso der Ideengeber im Spielaufbau, Ronny Kiethe, der das Spiel nur von der Bank aus begleiten konnte. ALBA dagegen reiste mit seiner stärksten Aufstellung an, dazu noch ein großer Tross von Begleitern. Die dritte Mannschaft dieses Turnieres, der Staffelsieger des Vorjahres RSC Berlin, war gar nur mit sechs gesunden Spielern erschienen und somit ohne jede echte Siegchance. In das Spiel gegen die Albatrosse fanden unsere „Red Rollers“ gut hinein, der erste Korberfolg brachte die Führung. Doch danach war es aus mit der Herrlichkeit. Cottbus traf nicht, weil durch die gegnerische Verteidigung vom Korb ferngehalten und zeigte Berlin einen erfolgreichen Fast-Break nach dem anderen. Bereits nach dem ersten Viertel betrug der Rückstand für die Gastgeber in der Lausitz-Arena 6 : 18 Korbpunkte. Ein unverändertes Bild im zweiten Viertel, somit war zur Halbzeit (14 : 36) alles klar und die Albatrosse hätten eigentlich den Druck aus ihrer aggressiven Halbfeldpresse nehmen können, doch an diesem Tag wollten sie wohl allen Beteiligten zeigen, dass sie zurecht die Tabelle anführen und somit ungeschlagen in die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga gehen werden. Das Endergebnis einer 23 : 76-Niederlage der Cottbuser Rollis sieht zwar recht deftig aus, doch unter Betrachtung der Umstände in der Höhe schon korrekt. So werden, wie im Vorjahr, die Red Rollers vom LC Cottbus auf dem Vizemeisterplatz einkommen und das bedeutet für diese Amateursportler einen riesigen Erfolg. Das zweite Turnierspiel zwischen ALBA Berlin I und dem RSC Berlin I endete 115 : 28. Gut gestärkt und von der deutlichen Niederlage erholt, hatte das letzte Spiel dieses Tages die Aufgabe, neben dem Sieg gegen den an diesem Tage geschwächten Gegner, auch genügend Selbstvertrauen zu tanken. Die früher in Vergleichen beider Teams vorhandene Gleichwertigkeit konnten die Rollis vom RSC Berlin ganz selten nachweisen und so endete das Spiel mit 81 : 31 klar für die Red Rollers aus Cottbus. Mit einem erneuten Heimturnier gegen die Rollis vom RSV Eintracht Stahnsdorf und der 2. Mannschaft von ALBA Berlin endet dann am 05.03.2011 in der Lausitz-Arena die Punktspielsaison für die Rollis des LC Cottbus. Die Punkte für Cottbus erzielten: Matthias Zieschow 35, Rene Stoy 26, Frank Stoy 18, Steve Kolkwitz 15, Mike Reichardt 6, Johannes Wos`2, Ralf Paulo 2 Punkte. Bericht: Burghard Zimmer
09.01.2011 Cottbuser Rollis weiter Spitze! Siege gegen Rolling Lions Dresden mit 49 : 39 und gegen die SG Handicap Berlin mit 62 : 50 sichern weiterhin Tabellenplatz 1 in der Regional-Liga Ost. Die Rollstuhlbasketballer haben sich trotz ungünstiger Voraussetzungen, bedingt durch die Wetterlage und die lange Weihnachtspause, wo kaum trainiert werden konnte, aus dem Auswärtsturnier in Freiberg die vier möglichen Siegpunkte gesichert. Beide Gegner haben es den Cottbusern jedoch nicht leicht gemacht und hart umkämpfte Viertel geliefert. Im Spiel gegen die befreundeten Dresdener, hatten unsere Rollis weniger Mühe, als erwartet. Im ersten Viertel lag Cottbus mit vier Punkten vorn, danach noch einmal Dresdener Aufbegehren, aber mehr als nur der Anschlusstreffer gelang den Hausherren nicht. Zur Halbzeit Cottbuser Führung mit 27 : 22 und im Gefühl, das Spiel sicher unter Kontrolle zu haben, wurden im 3. Viertel auch die Ersatzspieler eingewechselt. Diese hielten den Abstand konstant und die tragenden Kräfte des ersten Fünfers hatten ihre Verschnaufpause. Im Schlussviertel baute Cottbus den Vorsprung, wieder mit der stärksten Fünf auf dem Parkett, auf 14 Punkte aus. Am Ende stand ein sicherer 49 : 39 Sieg für die LCC-Rollis auf dem Protokoll. Nachfolgend wartete ein höchst unbequemer Gegner auf die Cottbuser Rollis. Bei der SG Handicap Berlin spielen immerhin drei Spieler, die bereits früher mit ALBA Berlin in der 1. und 2. Bundesliga aktiv waren. Da ist vor dem Spiel nie ganz klar, welche Tagesform diese erfahrenen Spieler abrufen können. So war es auch gestern. Von Beginn an setzten die Berliner die Akzente und lagen nach den ersten 10 Minuten mit 15 : 11 in Front. Doch dann leiteten die Cottbuser Aufbauspieler ein Superviertel ein. Erfolgreiche Würfe von außerhalb der Zone lockerte die bis dahin bombensicher stehende Berliner Abwehr. So kamen die Cottbuser Center endlich zu ihren Chancen, die sie dann auch eiskalt nutzten. Zur Halbzeit (31 : 23 für Cottbus) schien das Spiel wieder sicher den gewohnten Lauf zu nehmen, aber in trockenen Tüchern war der Sieg noch lange nicht. Immer wieder mussten sich unsere Rollis starken und oft auch erfolgreichen Angriffen erwehren, dennoch wuchs der Vorsprung auch im 3. Viertel kontinuierlich an. 49 : 36 lautete der Zwischenstand vor den letzten zehn Minuten und unsere Rollis waren an diesem Tage ruhig und gelassen, antworteten auf Berliner Körbe ebenso mit sicheren Würfen. Selbst die Freiwürfe, eine Schwäche der LCC-Rollis, fanden endlich den Weg durch den Ring. Am Ende ein wichtiger Arbeitssieg von 62 : 50 und damit weiterhin die Tabellenspitze behauptet. Am letzten Wochenende im Februar beim Heimturnier in der Lausitzarena wird es sich zeigen, ob man dem großen Favoriten ALBA Berlin 1 Paroli bieten kann. Bis dahin ist Cottbus spielfrei. Im dritten Spiel des Tages besiegten die Dresdener Rolling Lions die SGH Berlin mit 48 : 33. In einem weiteren Turnier der Regionalliga Ost wurden folgende Ergebnisse erzielt: RSC Berlin - Stahnsdorf 63 : 60 und gegen RSC Zwickau 60 : 52, sowie Stahnsdorf - Zwickau 55 : 42. Die Punkte für Cottbus erzielten: Stefan Schulze 39, Rene Stoy 22, Frank Stoy 17, Matthias Zieschow 13, Ronny Kiethe 8, Mike Reichardt 12 Punkte.
04.12.2010 Cottbuser Rollis erneut mit zwei Siegen erfolgreich Gegen RSC Rollis Zwickau 2 mit 53 : 50 n.V. und gegen RSV Eintracht Stahnsdorf mit 63 : 50 Die Rollstuhlbasketballer haben sich vorfristig ihr Vorweihnachtsgeschenk selbst bereitet und aus dem Auswärtsturnier in Zwickau die vier möglichen Siegpunkte gesichert. Beide Gegner haben den Cottbusern alles abverlangt und hart umkämpfte Viertel geliefert. Im Spiel gegen die spielsicheren Zwickauer, die zu Hause mit ihrer stärksten Mannschaft antraten, blieb das Spiel lange offen. Einem ausgeglichenen ersten Viertel (13 :12 für Cottbus), folgten überzeugende 10 Minuten unserer Rollis. Zur Halbzeit stand es 32 : 18. Alle glaubten, das Spiel sei gelaufen, aber Zwickau gab sich nicht auf und suchte sein Heil in einer immer härter werdenden Spielweise. Unsere Rollis hielten dagegen und so hatten die Schiedsrichter viel zu tun. Folgerichtig verabschiedeten sich auf beiden Seiten auch die ersten Spieler mit fünf Fouls. Auf Cottbuser Seite wog das Fehlen des bis dahin großartig spielenden Rene Stoy aber besonders schwer und so wurde aus einem sicheren 45:35 Vorsprung bis zum Ende der regulären Spielzeit noch ein Ausgleich von jeweils 47 Punkten. Das bedeutet im Basketball fünf Minuten Verlängerung. Wer da jedoch glaubte, jetzt ist Cottbus fällig, der irrte gewaltig. Zwei schnelle Körbe brachten Cottbus sofort wieder ins Spiel und Zwickau in Zugzwang. Diesem psychischen Druck waren die Gastgeber an diesem Tage offensichtlich nicht gewachsen, denn allein an der Freiwurflinie hatten diese noch reichliche Chancen, die sie ungenutzt ließen. Am Ende war der Cottbuser Sieg mit 53 : 50 Punkten höchst verdient, weil über das gesamte Spiel gesehen, sie erneut die bessere Mannschaft waren. Anschließend nach diesem Krimi wartete ein höchst unbequemer Gegner, der Aufsteiger RSG Eintracht Stahnsdorf auf die körperlich und geistig abgekämpften Cottbuser Rollis. Anfangs sah es dann auch nach einer Überraschung aus. Stahnsdorf ging durch seine treffsicheren Schützen im ersten Viertel mit 16 : 10 in Führung. Doch im zweiten Viertel drehten allein die beiden Cottbuser Center Stefan Schulze und Rene Stoy die Partie mit 20 Punkten und vielen Rebounds komplett. Zur Halbzeit mit 34 : 28 in Führung liegend, wurden nun mit viel Routine und Aufmerksamkeit auch die beiden restlichen Viertel absolviert. Immer wenn Stahnsdorf aufholte, legte Cottbus wieder ein paar Punkte vor und am Ende war so ein klarer 63 : 50 Sieg eingefahren. Die beiden restlichen Spiele dieses Tages endeten unerwartet knapp mit 45 : 49 im Spiel Stahnsdorf gegen Dresden und mit 45 : 43 bei Zwickau gegen Dresden. Damit ist Cottbus wieder vorübergehend an der Tabellenspitze bis zum Spieltag am 18.12., wo ALBA Berlin 1, der RSC Berlin und die Zwickauer Rollis aufeinander treffen und die Tabelle sowohl vervollständigen als auch verändern werden. Jetzt haben die Rollis von LC Cottbus erst einmal bis Anfang Januar Spielpause, bevor sie dann zu ihrem Restprogramm von drei Turnieren, davon zwei in Cottbus, starten. Da bleibt genügend Zeit, um an den ausgemachten Schwachstellen, wie die Verbesserung der Freiwurfquote und der Treffsicherheit beim Fast-Break zu arbeiten. Die Punkte für Cottbus erzielten: Stefan Schulze 44, Rene Stoy 38, Frank Stoy 8, Matthias Zieschow 17, Ronny Kiethe 4, Jens Neumann 2 und Steve Kolkwitz 3 Punkte. Bericht: Burghard Zimmer 27.11.2010 Cottbuser Rollis weiterhin an der Tabellenspitze der Regional-Liga-Ost Niederlage gegen ALBA Berlin 1 mit 51 : 33 und Sieg gegen SG Handicap Berlin mit 59 : 50 Im ersten Cottbuser Heimturnier der Saison standen sich in der kleinen Halle der Lausitz-Arena die bisher ungeschlagenen Mannschaften der Regional-Liga-Ost gegenüber. Gegner der LCC-Rollis waren dabei der Bundesliga-Absteiger und Staffelfavorit ALBA Berlin 1 sowie die Spielgemeinschaft Handicap Berlin. Beide Gegner hatten sich in ihren bisherigen Spielen noch keine Blöße gegeben und so war Spitzenbasketball in allen drei Spielen zu erwarten. Das Spiel Cottbuser Rollis gegen die erste Mannschaft von ALBA Berlin sollte schon ein echter Hinweis auf den zu erwartenden Saisonverlauf geben, auch wenn erst ein Drittel der Spiele absolviert sind. Beide Kontrahenten rollten hochmotiviert auf das Feld, man wollte nicht den Auftakt verpassen. So war auch ein ständiges auf und ab der Emotionen in den ersten beiden Vierteln zu erleben. Berlin erwischte den besseren Start, Cottbus glich wieder aus und Mitte des zweiten Viertels (14 : 16) war noch nicht abzusehen, wer am Ende die Nase vorn haben würde. Beide Teams ließen aber zu viele Wurfchancen ungenutzt. Kurz vor der Halbzeit zog der Favorit durch 6 Punkte in Folge durch ihren Top-Scorer Jan Rittner zum Pausenstand von 16 : 25 davon. Nach der Halbzeit sofort ein Korb für Cottbus, doch Berlin hielt dagegen, erneut erfolgreicher Wurf der LCC-Rollis, das war es aber dann in diesem Viertel. Berlin spielte clever seine Angriffe durch und konnte weiter punkten. Nach drei Vierteln war der Rückstand für Cottbus auf 17 Punkte angewachsen, auch im Rolli-Basketball in den letzten zehn Minuten noch aufzuholen, doch an diesem Tag waren die Cottbuser Rollis nicht in der Lage, dieses Vorhaben umzusetzen. Ein ausgeglichenes Schlussviertel ergab den Endstand von 51 : 33 und es war klar, Berlin wird der neue Tabellenführer. Für die Cottbuser bleibt die Erkenntnis, eine hohe Intensität in der Verteidigung geht zu Lasten der Trefferquote im Angriff, schließlich hat ALBA Berlin genügend Erfahrung aus den Jahren in der 1. und 2. Bundesliga, denn dort folgte auch so manche Niederlage der fehlenden Ausgeglichenheit von Angriff und Verteidigung. Nun musste Cottbus auf einen Ausrutscher der Albatrosse gegen die Spielgemeinschaft Handicap Berlin hoffen, denn auch dort waren einige erfahrene Rolli-Basketballer aufgeboten, die früher bei ALBA ihre Körbe warfen. Doch der Favorit gab sich erneut keine Blöße, schon zur Halbzeit lag ALBA mit 14 Punkten vorn, um am Ende seine Kräfte schonend, seinen verdienten 2. Sieg in der Lausitz-Arena einzufahren. Das Spiel zwischen ALBA Berlin 1 und der SG Handicap Berlin endete deutlich mit 69 : 35. Das abschließende Spiel zwischen den Cottbusern und der SGH Berlin sollte entscheiden, wer vorerst die Nummer Zwei im Rolli-Basketball der Region Ost ist. Nach wenigen Minuten stand eine sichere Führung für Cottbus an der Anzeige; schnelles Spiel über die Center wurde erfolgreich abgeschlossen. Doch nach fünf Minuten hatte sich Berlin gefangen und konnte bis zur Viertelpause selbst mit 15 :14 in Führung gehen. Unverändert das Geschehen im 2. Viertel, ein 10 : 0-Lauf der Berliner brachte Cottbus schwer unter Druck, denn noch eine weitere Niederlage wollten sich die Hausherren keineswegs abholen. Spielerwechsel und taktische Auszeiten waren angesagt. Jetzt wurde Basketball gekämpft und Punkt für Punkt aufgeholt. Bis zur Halbzeit war dann es wieder geschafft, nur noch ein Korb Rückstand und die Marschrichtung, jetzt alles auf Sieg, ausgegeben. Cottbus war jetzt heiß gelaufen und es sollte das beste Viertel des Tages werden. Immer wieder gelang es den Spielern Udo Flux und Matthias Zieschow, in die Berliner Verteidigung einzubrechen und so Freiraum für die nachsetzenden Centerspieler zu schaffen. Nach dem Viertelstand von 45 : 42 für Cottbus wurde im Schlussabschnitt noch einmal Gas gegeben, der Vorsprung auf 10 Punkte ausgebaut und dann ruhig das Spiel zu Ende gebracht. Der Endstand 59 : 50 für die Rollis aus Cottbus rückte dann auch die erwartete Rangfolge in der Regional-Liga Ost zurecht, aber schon am nächsten Samstag in Zwickau müssen unsere Rollis diesen Platz gegen die Hausherren und Eintracht Stahnsdorf verteidigen. Die Punkte für Cottbus erzielten: Stefan Schulze 44, Rene Stoy 12, Frank Stoy 14, Matthias Zieschow 9, Udo Flux 6, Ronny Kiethe 5 und Steve Kolkwitz 2 Punkte. Bericht: Burghard Zimmer 06.11.2010 Cottbuser Rollis festigen ihre Tabellenführung In der Regional-Liga-Ost Siege gegen Rolling Lions Dresden mit 61 : 41 und RSC Berlin mit 58 : 45 in der Höhe deutlich.
Erneut ohne ihren Trainer traten unsere Rollis die Reise nach Freiberg an, wo die gastgeben-den Rolling Lions Dresden ihre Heimspiele austragen. Dieses Handicap werden sie aber wohl den Großteil der diesjährigen Spielsaison tragen müssen, denn im Brandenburger Behindertensportverband ist Ralf Paulo der einzige Trainer für mehrere Sportarten und kann sich somit unmöglich für alle Sportler zerteilen. Gegen die Dresdener gelang ein Traumstart, denn diese hatten ihre Taktik so ausgerichtet, die Cottbuser Center nicht in die Zone zu lassen, um deren überlegenes Spiel am Korb zu verhindern. Doch unsere Rollis antworteten mit sicheren Würfen aus der Distanz und innerhalb weniger Minuten war eine klare Führung zu verzeichnen. Danach stellte Dresden wieder um und so kamen die großen Center aus Cottbus zu ihrem gewohnten Spiel am Brett. Nach dem ersten Viertel mit 18 : 4 führend, bauten die Cottbuser Rollis ihre Führung bis zur Halbzeit auf 32 : 16 aus. Zu dieser Zeit hatte Stefan Schulze bereits 19 von seinen 31 Korbpunkten erzielt. Mit dieser deutlichen Vorentscheidung im Rücken verlief das Spiel auch in der zweiten Halbzeit ohne Probleme für die Rollis vom LC Cottbus zum Endstand von 61 : 41. Ähnlich sicher wurde das anschließende Spiel gegen den vorjährigen Staffelersten vom RSC Berlin gestalte. Die Berliner, durch einige Abgänge gegenüber der Vorsaison geschwächt, werden wohl in diesem Jahr nicht die Rolle spielen, die man ihnen eigentlich zugetraut hatte. Auch hier begannen unsere Rollis konzentriert und nutzten Ihre körperlichen Größenvorteile unter den Körben aus. Nach zehn Minuten mit 14 : 8 führend, baute Cottbus die Führung kontinuierlich bis zur Halbzeit auf 28 : 16 aus. Erst in der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ausgeglichener, weil sich neben der Siegessicherheit bei den Cottbuser Rollis auch die Anstrengungen zweier Spiele hinter einander bemerkbar machten. Jetzt kamen auch die Berliner Center zu mehr erfolgreichen Würfen, konnten aber am Ende an ihrer klaren Niederlage von 45 : 58 nichts mehr ändern. Damit geht der LC Cottbus als deutlicher Tabellenführer in sein Heimturnier am 27.11.2010 ab 11 Uhr in die kleine Halle der Lausitz-Arena. Gegner werden dort der Bundesliga-Absteiger und Staffelfavorit ALBA Berlin 1 sowie die Spielgemeinschaft Handicap Berlin sein. Die Albatrosse hatten bisher noch kein Spiel zu absolvieren und sind somit noch nicht recht zu bewerten. Am kommenden Wochenende tragen sie in Stahnsdorf ihre ersten Vergleiche gegen Eintracht Stahnsdorf und die Lions Dresden aus. Erst nach diesem Spieltag kann man mit einiger Sicherheit sagen, wie die Kräfteverhältnisse in der Regional-Liga Ost in dieser Saison einzuschätzen sind. Das Spiel zwischen den Rolling Lions Dresden und dem RSC Berlin endete mit 61 : 48.
Bericht: Burghard Zimmer |
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